Produktion
Das traditionelle Glasblasen, das vor mehr als 2.000 Jahren von den erfahrenen Handwerkern des alten Syrien gegründet wurde, ist nach wie vor eine der vielseitigsten und angesehensten Techniken zur Herstellung exquisiter Glasobjekte in einer Vielzahl von Formen und Farben.
Jedes Stück der handgeblasenen Glasbeleuchtung von BROKIS wird von mehr als 30 hochqualifizierten Handwerkern bearbeitet, deren Fachwissen und Hingabe höchste Qualitäts- und Authentizitätsstandards gewährleisten.
Schrittweiser Prozess
CHARGENMISCHEN
Aufbereitung von Rohstoffen auf der Basis von Quarzsand mit Zusatzstoffen zu einer feinen Pulvermischung, einer sogenannten Charge.

SCHMELZEN
Die Charge wird in einem Ofen bei ca. 1.400 °C für mehrere Stunden geschmolzen. Nach dem Schmelzen wird die Temperatur auf 1.200 °C gesenkt, um das Glas bearbeitbar zu machen.

SAMMELN
Der Glasmacher sammelt eine Portion geschmolzenes Glas — eine glühende, formbare Masse, die als Gather bezeichnet wird — auf das Ende eines Blasrohrs.

WEHT
Anfänglich wird das Glas nur durch Drehen des Rohres bearbeitet. Wenn weitere Schichten hinzugefügt werden, die jeweils aus einem anderen Ofen stammen, beginnt der Glasmacher, in das Rohr zu blasen und das Glas zu einer Vorform aufzublasen.

FORMENBLASEN
Um seine endgültige Form zu erreichen, wird das erweichte Glas in eine Form gelegt und in Form geblasen.

KÜHLEN
Nach der Formgebung wird das Stück vom Blasrohr gelöst und zur kontrollierten Kühlung in einen Glühofen gestellt.

FERTIGSTELLUNG
Das gekühlte Glas wird einer präzisen Endbearbeitung unterzogen, einschließlich Schneiden, Bohren, Schleifen, Polieren, Waschen und Mattieren.

VERSAMMLUNG
In der letzten Produktionsphase werden alle Komponenten fachmännisch von Hand nach Kundenspezifikationen zusammengebaut.

VERPACKUNG
Das fertige Stück wird sorgfältig geprüft, gereinigt und sicher verpackt, um eine sichere Lieferung an den Kunden zu gewährleisten.

Der Prozess beginnt mit der präzisen Aufbereitung der Rohstoffe, die zu einer feinen Pulvermischung, einer sogenannten Charge, kombiniert werden. Die genaue Rezeptur basiert auf Quarzsand mit Beimengungen von Soda, Kalkstein und anderen Inhaltsstoffen. Die genaue Rezeptur ist ein streng gehütetes Geheimnis und variiert je nach Glastyp und den gewünschten Farben und Eigenschaften. Nachdem die Charge mehrere Stunden lang in einem Ofen bei etwa 1.400 °C geschmolzen wurde, erreicht sie einen geschmolzenen Zustand. Anschließend wird die Temperatur auf 1.200 °C reduziert, um das Glas bearbeitbar zu machen.
Von hier aus sammelt der Glasmacher einen Teil des geschmolzenen Glases — eine glühende, formbare Masse, die als Gather bekannt ist — auf das Ende eines Blasrohrs. Zunächst wird das Glas nur bearbeitet, indem das Rohr geschickt gedreht wird. Wenn weitere Schichten hinzugefügt werden, die jeweils aus einem anderen Ofen stammen, beginnt der Glasmacher, ebenfalls in das Rohr zu blasen und das Ganze zu einem sogenannten Vorformling aufzublasen. Je nach Größe und Farbe des Endprodukts kann dieser Vorgang bis zu dreimal wiederholt werden, wobei der Kristall immer die erste und letzte Schicht bildet.
Für die Herstellung einer einzelnen BROKIS-Leuchte sind drei bis fünf Handwerker — zwei Sammler, zwei Gebläse und eine Ausschreibung — erforderlich, die als unabhängiges Produktionsteam, bekannt als Werkstatt, zusammenarbeiten. Sobald das erweichte Glas fertig ist, wird es in eine Form gelegt und in Form geblasen. Nach dem Formen wird das Stück vom Blasrohr abgestoßen und zur kontrollierten Abkühlung in einen Glühofen gestellt. Dies ist ein entscheidender Schritt, bei dem die inneren Restspannungen langsam abgebaut werden und dem Glas Festigkeit und Stabilität verliehen werden.
Schließlich wird das gekühlte Glas einer sorgfältigen Endbearbeitung unterzogen, darunter Schneiden, Schleifen, Polieren, Waschen und Mattieren, die jeweils eine außergewöhnliche Handwerkskunst erfordern. Erst dann wird die Endmontage gemäß den Kundenspezifikationen abgeschlossen. Durch das Festhalten an diesen traditionellen Techniken stellt BROKIS sicher, dass seine Produktion zukunftssicher bleibt, sodass Glashersteller Jahre — oder sogar Jahrzehnte — nach dem ursprünglichen Kauf präzise Ersatzteile herstellen können.
